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Sprechstunde

Sprechzeiten in der Kiezgalerie:
Dienstag und Mittwoch von 10:00 bis 12:00
Aus aktuellem Anlass findet momentan keine Sprechstunde statt. Ihr erreicht uns aber jederzeit per Mail!



Do it yourself

Hier stellen wir Euch kleine Bastel- und Upcyclingideen vor, die Ihr einfach zuhause nachmachen könnt. Ebenso praktische Alltagsdinge aus einfachen Mitteln. To be continued...

Handseife (flüssig)

25 g Seife
1 TL Honig
1 EL Oliven-, Kokos- oder Sesamöl
750 ml Wasser
10-20 Tropfen ätherisches Öl, z.B. Lavendel (hautpflegend, beruhigend), Zitrus (desinfizierend, erfrischend), Eukalyptus (desinfizierend, antibakteriell) oder Teebaum (desinfizierend, antibakteriell, wie Teebaum nur stärker)

Behältnis, Küchenreibe, Topf, Schneebesen, Stabmixer und Trichter

Die Seife fein raspeln und mit dem Wasser in einen Topf geben. Unter Rühren aufkochen. Während des Aufkochens mehrfach gut umrühren. Nun die Pflegezutaten Honig und Öl hinzufügen. Mit einem Stabmixer schaumig schlagen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Anschließend in einen Seifenspender umfüllen.

 

Desinfektionssprays

fürs Bad:

100 ml Wasser
2-5 Tropfen Teebaumöl

für Hände und Lebensmittelbereiche:

25 ml Wasser
50 ml Essig
50 Tropfen Thymian (in 40%igem Alkohol oder Wasser gelöst)
50 Tropfen Weihrauch (in 40%igem Alkohol oder Wasser)


Raumspray:

100 ml Wasser
10 ml Alkohol (40%)
5-10 Tropfen ätherisches Öl


Zutaten jeweils alle in einen Flakon geben und vor jedem Gebrauch gut schütteln.
Es empfiehlt sich, reine Öle in Bioqualität zu benutzen, da sie weniger allergische Reaktionen hervorrufen als synthetische Öle und Duftstoffe.

 

Allzweckreiniger - Orangenessig

Essig
Schalen von biologisch angebauten Zitrusfrüchten (Orangen)

Schraubglas
(Sprühflasche)

Das Schraubglas mit Zitrusschalen bestücken, mit Essig auffüllen, bis alles bedeckt ist, und gut verschließen.
2-4 Wochen durchziehen lassen. Kühl und dunkel lagern.

Einsatzbereich: gegen Kalkablagerungen in Küche, Bad und zum Fensterputzen.

Pur oder verdünnt mit Wasser in einer Sprühflasche (Verhältnis Essig:Wasser 1:2) als Oberflächenreiniger z.B. für Spüle oder Kühlschrank.

Als Raumspray neutralisiert dieser Orangenessig Gerüche.

Zum Entkalken von Wasserkochern im Verhältnis Orangenessig:Wasser 1:1 zum Kochen bringen. Bei starker Verschmutzung Vorgang wiederholen. Hinterher zweimal nur klares Wasser aufkochen.

Zum Entkalken von Kaffeemaschinen: Mit einer Lösung 1:1 die Maschine halb auffüllen, zur Hälfte durchlaufen, Maschinen stoppen und nach 5-15minütiger Einwirkzeit weiterlaufen lassen. Anschließend zweimal klares Wasser durchlaufen lassen.

Geschirrspülmittel (Maschine)

150 g Zitronensäure in Pulverform
150 g Waschsoda
150 g Natron
62 g Spülmaschinensalz

Alle Zutaten gut miteinander vermischen und in ein trockenes Schraubglas luftdicht abfüllen.
Dosierung: 1-2 gehäufte TL pro Maschinenladung ins Waschmittelfach geben.
Als Klarspüler und um Kalkablagerungen vorzubeugen, eignet sich handelsüblicher Essig.
Bei hartem Wasser außerdem immer darauf achten, dass die erforderliche Menge Spülmaschinensalz regelmäßig nachgefüllt wird (je nach Maschinenmodell unterschiedlich).

 

Geschirrspülmittel (flüssig)

15 g Seife
4 TL Natron
500 ml Wasser
10-20 Tropfen ätherisches Öl (optional)

Behältnis, Küchenreibe, Topf, Schneebesen und Trichter

Die Seife mit einer Küchenreibe raspeln. Das Wasser aufkochen und die Seifenflocken hinzugeben und so lange verrühren, bis sie sich komplett aufgelöst haben. Abkühlen lassen und währenddessen immer wieder gründlich umrühren. Flüssigkeitsdichte prüfen: zu flüssig - etwas mehr Seife einrühren, zu dick - etwas Wasser hinzufügen.
Nun das Natron und ätherisches Öl hinzufügen. Anschließend in ein Gefäß umfüllen.

Besonderheit: keine Schaumbildung. Vor Gebrauch kräftig schütteln, falls sich die Seife absetzt.

Waschmittel (flüssig)

30 g Seife
4 EL Waschsoda
2 l Wasser
10-20 Tropfen ätherisches Öl (optional)

Behältnis, Küchenreibe, Topf, Schneebesen und Trichter

Die Seife fein raspeln. In einem großen Topf 700 ml Wasser aufkochen und anschließend die Seifenflocken mit dem Waschsoda vorsichtig dazugeben, gut verrühren, bis sich alles im Wasser gelöst hat. Eine Stunde ziehen lassen. Danach mit weiteren 700 ml Wasser aufgießen, kurz aufkochen und gut verrühren.

Ca 6 Stunden später dickt die Flüssigkeit ein. Nun die restlichen 600 ml Wasser dazugeben, erneut aufkochen und gut verrühren. Nach dem Abkühlen optional ätherische Öle unterrühren und in ein Gefäß umfüllen.

Für die Blitzvariante einfach Seifenflocken und Waschsoda in einem Topf vermischen. Mit 2 l kochendem Wasser aufgießen und so lange miteinander verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Nach dem Abkühlen ätherisches Öl dazugeben und umfüllen. Vor Gebrauch gut schütteln!

Bei weißer Wäsche einfach zusätzlich 1 TL Zitronensäure-Pulver mit dazugeben.

Fensterbilder zu Ostern

Es wird Ostern – und ihr habt ‘ne Menge Müll und wenig Deko?

Dann bastelt mit uns ein paar schöne Osterdinge!

Heute zeigen wir euch, wie wir unsere Fensterbilder herstellen.

Die Figuren haben außen einen Rahmen aus Tetra Paks und in der Mitte einen durchscheinenden Bereich aus Folie. Und das ist es auch schon, was ihr braucht: Bunte bzw. durchsichtige Plastikfolie und saubere Tetra Paks oder Pappe. Ansonsten das, was ihr bestimmt sowieso zu Hause habt: Schere, Stift, Kleber, Nadel und Faden, Backpapier und ein Bügeleisen (Kinder arbeiten bitte nur gemeinsam mit einem Elternteil).

Zuerst brauchen wir eine Schablone. Dafür überlegt ihr euch eine Figur, zum Beispiel ein Küken. Zeichnet den Umriss auf einen Stück Karton. Danach wählt ihr aus, welchen Teil der Figur ihr durchscheinend machen möchtet, und zeichnet auch diesen Umriss ein. Beim Küken haben wir uns für den Flügel entschieden, und die Linie vom Flügel mit eingezeichnet. Das Auge haben wir auch noch markiert. Dann wird die Figur ausgeschnitten – Schablone schon mal fertig.

Jetzt basteln wir die Rahmen für unsere Fensterfiguren. Dafür kannst du ebenfalls Pappe nehmen. Da wir Tetra Paks verwenden wollten, haben wir Milchkartons aufgehoben, ausgespült und getrocknet. Jetzt werden die Tetra Paks von oben entlang des Falzes und des Bodens aufgeschnitten. Wir erhalten einen flachen Tetra Pak-Karton und können darauf unsere Schablone legen und die äußeren und inneren Umrisse nachzeichnen. Danach die Schablone seitenverkehrt auflegen und ein zweites Mal nachzeichnen. Beide Figuren aus dem Tetra Pak herausschneiden – doppelter Rahmen schon mal fertig.

Als nächstes schnappt ihr euch Plastikfolie und schneidet sie klein. Ihr könnt lauter buntes Konfetti schnipseln, schmale Streifen oder worauf ihr sonst Lust habt. Die Folienstückchen werden zwischen zwei Lagen Backpapier gestreut – nicht zu große Lücken lassen! – und heiß gebügelt. Abkühlen lassen, vorsichtig vom Backpapier lösen – durchscheinender Mittelteil schon mal fertig.

(Vorsicht, die Hitze lässt manche Folien schrumpfen, dann wird auch die zusammengestreute Folie kleiner als vorher gedacht. Probiere ruhig verschiedene Sorten Folie bzw. Plastik aus, manche schmelzen schnell, manche schrumpfen, manche bilden Bläschen, alle sind interessant.)

Am Ende kannst du die gebügelte Folie zwischen die beiden Rahmenteile deiner Osterfigur legen und den schönsten Ausschnitt wählen. Das Sandwich wird mit Wäscheklammern fixiert, damit nichts verrutscht. Jetzt hast du verschiedene Möglichkeiten, das Sandwich zu verbinden.

Zum Beispiel streichst du die Innenseiten der Rahmenteile mit Kleber ein und klebst sie zusammen und auf diese Weise die Folie dazwischen fest. Oder du kannst mit Nadel und Faden die beiden Rahmenteile zusammennähen, das funktioniert sogar mit der Nähmaschine. Wenn alles fest zusammenhält, kannst du überstehende Folienteile wegschneiden.

Noch schnell die Augen mit einem spitzen Gegenstand oder einer Lochzange ausstanzen, dann oben einen Faden durchziehen – und die Osterfensterfigur ist fertig!

PS: Das Ei rechts oben auf dem ersten Bild haben wir aus einem großen Stück zusammengebügelter Folie einfach so ausgeschnitten. Das funktioniert besonders gut für Formen, die keine kleinen Details haben.

Knete herstellen

Ganz einfach - für Kinder ab 2 Jahren (mit Eltern)

1/2 Tasse lauwarmes Wasser
1/4 Tasse Salz
1 EL Öl
2 Tassen Mehl

In einer Schüssel Wasser, Salz und Öl vermischen. Das Mehl unterkneten. Mit Ostereifarbe oder natürlicher Lebensmittelfarbe, z.B. Rote-Beete-Saft, vor dem Verkneten einfärben.

Die Knete hält sich gut in verschlossenen Dosen, im Kühlschrank sogar mehrere Monate.

Insektenhäuser bauen

Viele Wildbienen legen ihre Eier in Niströhren ab, die aus einzelnen Brutzellen mit Pollernvorrat bestehen. Aus denen entwickelt sich in vier bis fünf Stadien der Nachwuchs. Wir können die Bienen dabei unterstützten - mit Insektenhäusern.

Wie geht's?
Neben Bambus und Schilf sind alle markhaltigen und hohlen Stängel mit einem Durchmesser von 2 bis 9 mm und einer Länge von 10-20 cm geeignet: Brombeere und Himbeere, Heckenrose, Sommerflieder, Goldrute, Königskerze, Beifuß, Rittersporn, Lupine, Stockrose, Disteln.

Horizontale Niströhren sollten hohl, glatt und splitterfrei sein. Zum Aushöhlen sind Handbohrer als Feinwerkzeug gut geeignet. Den Eingangsbereich bei Bedarf mit kleiner Schere und feinem Schmirgelpapier nachbearbeiten. Denn aufgrund der Verletzungsgefahr für die Flügel darf er nicht zerfranst sein.

Bambus und Schilf mit einer Säge auf mindestens 10 cm Länge schneiden. Durchgängig aushöhlen, das Ende muss verschlossen bleiben.

Pflanzenstängel mit der Gartenschere auf 10-20 cm schneiden. Dicke holzige Stängel wie Stockrose oder Topinambur sägen. Auch hier ist es wichtig, die Stängel sauber auszuhöhlen und das Eingangsloch sauber zu schneiden. Das Ende bleibt verschlossen.

Die Stängel fest bündeln. Gereinigte Blechdosen eignen sich dafür sehr gut. In Lochziegel oder Bohrlöcher in Holz können Stängel gesteckt werden. Diese in einem Kasten/Regal an einem sonnigen und wetterfesten Ort auf dem Balkon oder im Garten anbringen, idealerweise in Kombination mit einem Blühangebot an heimischen Pflanzen und einer Tränke. Ein Topuntersetzer mit einem Stein ist ausreichend.

Im Fachhandel gibt es Papprollen zu erwerben, welche den Bedürfnissen an waagerechten Hohlräumen gerecht werden.

Idealerweise arbeiten wir mit unbehandelten Naturmaterialien. Neben den Blechdosen keine Metall- oder Plastikgegenstände verwenden, da sich darin Kondenswasser sammelt und zur Fäulnis der Brut führt.

Pflanzenstängel mit Mark wiederum sollten vertikal angebracht werden. Auch der Brombeer- oder Himbeerschnitt im Garten eignet sich dafür. Einfach mit einem Sisalband am Zaun oder einem Pfosten anbinden. Die Bienen, die auf diese Strukturen spezialisiert sind, können mit ihrem Mundwerkzeug das Mark herausnagen.

Für Nisthilfen aus Holz eignet sich Holz von Laubbäumen, idealerweise ausgehärtetes Hartholz von Eiche, Buche, Hainbuche, Obstgehölzen. Die Länge und der Durchmesser der Bohrlöcher sind analog zu den Stängeln unterschiedlich zu bohren. Somit erzeugen wir ein größeres Angebot für unterschiedliche Bedürfnisse von Wildbienen.

Die Löcher werden in den Stamm gebohrt. Die Bohrgänge müssen splitterfrei sein. Mit Handbohrer und Schmirgelpapier kann auch hier nachgearbeitet werden. Das Bohrmehl kann durch Herausklopfen entfernt werden. Es empfiehlt sich nur in das Stirnholz zu bohren, wenn das Holz abgelagert ist, da es ansonsten zu Rissen kommt, welche die Brutgänge zerstören.