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Müllfreier Kiez

Wir wollen den Kiez möglichst müllfrei gestalten. Dazu gehören Kiezputz-Aktionen, Workshops zum Thema Zero Waste, Mehrweg-Wochen und die Müllvermeidung durch ein Pfandsystem. Wir machen mit Aufklebern auf Dinge aufmerksam, die nicht als Müll im öffentlichen Bereich liegen sollten, entweder weil sie von anderen noch verwendet werden könnten (Freebox, Flohmarkt, schwarzes Brett), oder weil sie z.B. als Elektroschrott entsorgt werden müssten. Wir unterstützen Gewerbetreibende und Konsument*innen bei der Umstellung auf alternative Verpackungen und probieren Unverpacktes in Lebensmittelspendern aus.

Unseren eigenen Mitarbeiter*innen schulen wir in der eigenen Herstellung nachhaltiger Produkte wie z.B. Waschmittel und benutzen diese in unserer Einrichtung - das spart viel Verpackungsmüll. Den Mitarbeiter*innen anderer sozialer Einrichtungen bieten wir diese Schulungen an. Und wir veranstalten viele verschiedene Upcycling-Workshops mit gesäubertem Müll oder alten Textilien als Material: es entstehen Sockenpuppen, Adventssterne, Blumenampeln aus T-Shirt-Garn oder sogar Musikinstrumente (siehe "Veranstaltungen").

Kiezputz

Sicherlich der direkteste Weg zu einem sauberen Kiez: selbst Hand anlegen und den Müll wegräumen. Mit Zangen, Handschuhen und Säcken ziehen regelmäßig Anwohnende durch die Straße und machen der BSR Konkurrenz. Dabei wird der Müll selbstverständlich getrennt und Wiederverwertbares wird gesäubert und in Uycycling-Workshops später als Bastelmaterial neu benutzt.

Elektroschrott

Wir führen jeden ersten Mittwoch im Monat eine Elektoschrott-Sammelaktion durch. Unser Lastenrad steht von 10 bis 13 Uhr vor der Galerie KungerKiez, und kaputte Elektrogeräte können ins Lastenrad gestellt werden. Sie werden klimafreundlich mit dem Lastenrad zur BSR gebracht, nachdem die Helfer*innen des Repair Cafes Verwendbares heraussortiert haben.

Mehrweg | Kiezweites Pfandsystem

Ende November letzten Jahres haben wir eine Aktionswoche Mehrweg durchgeführt (Testwoche). Beteiligt haben sich „KalleKlein“, der „Plesserbäcker“, „Neue Republik Reger“ und der Supermarkt Edeka Lawrenz. Im Eingangsbereich des Edeka-Marktes nähten wir gemeinsam mit Mitarbeiter*innen und Anwohner*innen Gemüsebeutel aus alten Gardinen. Wir luden zum Häkeln von Einkaufsnetzen ein und bauten mit Anwohner*innen einen Taschenbaum, der weiterhin zentral im Edeka-Markt steht. Kunden, die einen Einkaufsbeutel vergessen haben, können sich hier einen nehmen und bei Gelegenheit wieder einen anhängen. Anwohner*innen, die zu viele Beutel zu Hause haben, können welche an den Baum hängen.

Für ein künftiges Pfandsystem im Kiez (und darüberhinaus) arbeiten wir mit der Firma recircle zusammen, deren Mehrweggeschirr wir für Gewerbetreibende empfehlen und von denen wir ein Testset angeschafft haben: https://www.recircle.de/. Wer es ausprobieren möchte, kann sich gerne bei uns melden. Demnächst werden wir zu einer Info-Veranstaltung mit dem recircle-Gründer einladen.